"Haben Sie Probleme mit den Füßen?" - dies war die ernsthafte Frage, als ich mit einem Kunden eines schönen Abends im Dezember ganz gemütlich über einen Weihnachtsmarkt schlenderte. Ganz offensichtlich habe ich mir erlaubt, nicht jeden Schritt jede Möglichkeit nutzend raumgreifend zu setzen, sondern einfach - nun ja - zu schlendern. Erstaunlich, dass das freiwillige Reduzieren der eigenen Fortbewegungs- Geschwindigkeit schon dazu geeignet ist, Mitmenschen zu irritieren. Oder eher erschreckend?
Die Kernfrage ist eigentlich immer: was wollen Sie wirklich?
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streben Sie nicht eher danach glücklich zu sein? Wenn Sie noch nicht danach streben, wäre das eventuell nicht ein erstrebenswertes Ziel?
Geld braucht man zum Leben - wie viel ist bei jedem sicher individuell unterschiedlich, aber ohne geht es nicht. Zum Glück gehört auch immer eine ökonomische Machbarkeit. Oder glauben Sie jemand ist glücklich, der hungert, weil er sich nichts zu essen kaufen kann?
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Natürlich gibt es Dinge, die sind nicht aufzuschieben und dringend. Aber es sind insbesondere viele kleine Alltagsdinge, die - wenn wir ehrlich sind - auch einmal etwas länger dauern dürfen, ohne dass die Welt dadurch untergehen wird.
Fangen Sie also an! Achten Sie einmal eine Woche lang darauf, wann Sie evtl. Druck machen - das kann schon ein ungeduldiges Hupen an der Ampel sein ein unbewusstes lautes Stöhnen an einer langen Schlange an der Supermarkt-Kasse. Und lassen Sie Luft: wenn Sie Aufträge vergeben, die einfach etwas Zeit haben, teilen Sie das auch mit.
Und wenn es einmal etwas länger dauert: lächeln Sie doch einfach mal und denken Sie an etwas schönes - es kann manchmal wirklich einfach sein!
Was möchten Sie eigentlich?
Immer mehr Menschen fühlen sich in einer immerwährenden Trettmühle gefangen, fühlen sich überlastet, gestresst, gleichzeitig oft lustlos und unmotiviert. Und es fällt vielen schwer, aus dieser Spirale auszubrechen.Die Kernfrage ist eigentlich immer: was wollen Sie wirklich?
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Stress am Arbeitsplatz - ist das unvermeidlich ?
Karriere und Aufstieg sind wichtige Lebensziele! Wirklich ? Letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden, aber die Frage sei gestattet:streben Sie nicht eher danach glücklich zu sein? Wenn Sie noch nicht danach streben, wäre das eventuell nicht ein erstrebenswertes Ziel?
Geld braucht man zum Leben - wie viel ist bei jedem sicher individuell unterschiedlich, aber ohne geht es nicht. Zum Glück gehört auch immer eine ökonomische Machbarkeit. Oder glauben Sie jemand ist glücklich, der hungert, weil er sich nichts zu essen kaufen kann?
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"Karoshi" - Tod durch Überarbeiten
Die japanische Kultur kennt tatsächlich ein eigenes Wort für Tod durch Überarbeitung: Karoshi. Todesursache ist meist ein durch Stress ausgelöster Herzinfarkt oder Schlaganfall. Erschreckend, dass sich etwa 40 japanische Kliniken auf Karoshi-gefährdete Fälle spezialisiert haben.......
- Video: Japan: Arbeiten bis zum... - Weltspiegel - ARD | Das Erste
Der Japaner Taro lebt ein Doppelleben. Tagsüber Uni, nachts Konbini, einer von Japans Mini Supermärkten, die es an jeder Ecke gibt.
Freizeitstress - das Gegenteil von Entschleunigung
Doch es ist paradoxer Weise nicht nur der Stress bei der Arbeit, bei dem zumindest oft (auch wenn nicht immer) äußere Einflüsse eine große Rolle spielen. Zunehmend ist Stress auch hausgemacht: Immer mehr Möglichkeiten, immer mehr Angebot und immer mehr die Angst etwas zu verpassen - das ist mit die häufigste Ursache von Freizeitstress.......- 02.12.2019: Zeit Online - Freizeit: To do: Langweilen | ZEIT Campus
Unsere Autorin weiß jede Minute ihres Alltags effizient zu nutzen. Einfach mal nichts tun, das hat sie verlernt. So kommt man aus der optimierten Freizeit raus. - Downshifting: Weniger Arbeit, mehr Leben
Downshifting ist ein Produkt unserer modernen Arbeitswelt, in der sich immer mehr Menschen dazu entscheiden, einen Gang herunterzuschalten. - Ich verzichte auf Konsum und bin deshalb zufriedener ze.tt
Ich habe weder Kleiderschrank noch Bettgestell. Auch ansonsten verzichte ich auf vieles - und nehme das Leben dafür bewusster wahr. Wie wir ...
Lernen "Nein" zu sagen
Egal ob bei der Arbeit oder im Privatleben: um dem Stress zu entgehen, ist ein Mittel oft unerlässlich: man muss lernen, "Nein" sagen zu können......Hören Sie auf, den Druck weiter zu treten !
Was Du nicht willst, dass man Dir tu..... Diese alte Weisheit ist heutzutage unverändert aktuell und lässt sich tatsächlich in vielen Situationen anwenden. Nur all zu oft habe ich selbst beobachtet, wie Menschen sich (zu recht) über zu viel Zeitdruck und zu viel Stress aufregen. Beobachtet man aber die gleichen Leute, stellt man fest, dass sie nicht selten selbst jede Menge Druck verbreiten.Natürlich gibt es Dinge, die sind nicht aufzuschieben und dringend. Aber es sind insbesondere viele kleine Alltagsdinge, die - wenn wir ehrlich sind - auch einmal etwas länger dauern dürfen, ohne dass die Welt dadurch untergehen wird.
Fangen Sie also an! Achten Sie einmal eine Woche lang darauf, wann Sie evtl. Druck machen - das kann schon ein ungeduldiges Hupen an der Ampel sein ein unbewusstes lautes Stöhnen an einer langen Schlange an der Supermarkt-Kasse. Und lassen Sie Luft: wenn Sie Aufträge vergeben, die einfach etwas Zeit haben, teilen Sie das auch mit.
Und wenn es einmal etwas länger dauert: lächeln Sie doch einfach mal und denken Sie an etwas schönes - es kann manchmal wirklich einfach sein!
Genießen Sie bewusst, zum Beispiel beim Essen
Essen kann Nahrungsaufnahme sein, Essen kann aber auch entspannter, entschleunigter purer Genuß sein.Muss man sich immer mit den anderen vergleichen?
Oftmals ist es der Blick auf Freunde, Nachbarn, Prominente, Kollegen bei der Arbeit und viele mehr, der Begehrnisse weckt. Warum haben die etwas, das ich nicht habe? Ist das gerecht? Oder: das könnte ich doch auch haben - also ran ans Internet und gleich bestellen. Oder noch mehr schuften, damit ich es mir leisten kann.Oder in Blick auf Facebook oder Instagram: Wow, denen geht es gut - warum denn mir nicht? Ist das wirklich die Realität oder doch eher eine Scheinwelt, die uns ein Leben vorgaukelt, dass es so wohl kaum jemals geben wird (und das ist gut so!)
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- 19.07.2019: Instagram versteckt Like-Zahlen mir gefällt das! - bento
Instagram hat sein Experiment ausgeweitet, Like-Zahlen unter Bildern und Videos zu verstecken. Nach dem Start in Kanada werden einzelnen Nutzerinnen - 09.01.2014: Spiegel Online - Verzicht auf Konsum und Karriere: Porträt des Berliners von Jorck
Gerrit von Jorck könnte Spitzenverdiener sein: Sein VWL-Studium hat er mit 1,0 abgeschlossen, er war im Ausland, hat Praktika absolviert. Alles richtig gemacht also. Doch von Jorck lebt von 500 Euro im Monat - weil er das so will. Über einen, dem Zeit das Wichtigste ist.
Seien Sie sie selbst
Viel Zeit geht damit verloren, dass man allen anderen gefallen will und es jedem recht machen will. Aber wann gefallen Sie eigentlich sich selbst?Mithalten wollen um jeden Preis?
Immer mehr, immer schneller, immer mehr Leistung, immer mehr Effizienz. Irgendwie ist es klar, dass das nicht funktionieren kann. Viele Leute suchen verzweifelt einen Ausweg hieraus und auch die Pharmaindustrie spielt mit. Was der Mensch nicht leisten kann, bringt die Droge. Egal ob legal oder illegal, viel zu viele Menschen greifen zu Medikamenten, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern.Wollen wir wirklich in so einer Gesellschaft leben?
- 17.06.2021: Warum Chinas Generation Z mit dem Aussteigertum liebäugelt | heise online
Freiheit und Glück statt Karriere- und Konsum im Wachstumswunderland Volksrepublik geht der Begriff "sich hinlegen" viral. Forscher suchen nach Gründen. - 18.02.2019: Speed auf Rezept: In den USA wird Adderall als Droge missbraucht - Studium - jetzt.de
Spaß am Fortschritt - Spaß an der Arbeit
Sollen wir also stehen bleiben? Och nö! Dem Mensch scheint doch eine gewisse Neugier auf Neuigkeiten und Weiterentwicklung von Natur aus gegeben zu sein. Es gibt noch unglaublich viel spannendes zu entdecken, zu erforschen, zu entwickeln. Die Frage ist einfach nur: wie schnell muss das geschehen?Alles schön und gut, aber dafür fehlt mir die Zeit?
Nun ja, damit hätten wir uns im Kreis gedreht und wären genauso weit wie zu Beginn dieser Seite. Ich möchte mir nicht anmaßen, zu beurteilen, ob das stimmt oder nicht, tatsächlich höre und sehe ich aber oft, dass oft schon noch genug Zeit da ist, die Frage ist: wie nutzt man diese Zeit? Eher sinnvoll und erfüllt oder fließt sie irgendwie einfach dahin?Ein paar der bekanntesten Zeitfresser:
- wieviele Stunden schauen Sie in einer Woche Fernsehen?
- wieviel Stunden verbringen Sie auf Facebook, Instagram, Twitter und Co?
- wieviel Stunden surfen Sie im Internet einfach nur so dahin ?
Sie können es nicht auf Anhieb sagen? Schreiben Sie es ein bis zwei Wochen einmal ganz gezielt auf, was Sie jeden Tag machen und schauen Sie danach nochmals, was sie davon wirklich glücklich und zufrieden gemacht hat.
Streicht man all die Dinge, die nicht sein müssen und die man oft aus Gewohnheit oder aus Langeweile macht, erscheinen nicht selten plötzlich sehr viel freie Stunden auf der Haben-Seite des Lebens. Nutzen Sie die Zeit!